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Knotengeflecht – Aufbau & Einsatz für Tiere

Ein Knotengeflecht ist ein robustes Drahtgeflecht, bei dem waagerechte und senkrechte Drähte an jedem Kreuzungspunkt fest verknotet sind. Dadurch verzieht sich das Geflecht auch unter starker Belastung nicht und bleibt formstabil — die typische Eigenschaft, die es vom flexiblen Maschendraht unterscheidet. Eingesetzt wird Knotengeflecht überall dort, wo Tiere, Wild oder schwerere mechanische Belastung im Spiel sind: auf Pferdekoppeln, im Waldrand bei Forstschonungen oder als Wildschutzzaun in ländlichen Lagen wie um Günzburg, Krumbach oder Ebersberg.

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Aufbau und Besonderheiten

Charakteristisch für Knotengeflecht sind die festen Knoten an jedem Kreuzungspunkt der Drähte. Üblich sind Drahtstärken von 1,6 mm bis 2,5 mm, die Maschen werden nach oben hin in der Regel größer, damit das Geflecht oben durchsichtiger wirkt und gleichzeitig unten enger schützt. Hochwertige Geflechte sind dickverzinkt, manche zusätzlich kunststoffummantelt. Die Höhen reichen von 80 cm für niedrige Einfriedungen bis über 2 Meter für Wildgatter. Befestigt wird das Geflecht an Holz- oder Metallpfählen mit Krampen oder Schellen — bei Pferdekoppeln häufig auch in Kombination mit einem Elektrolitzen-Strang an der Oberkante.

Typische Eigenschaften

  • Drähte an jedem Kreuzungspunkt fest verknotet — verzieht sich nicht
  • Nach oben zunehmende Maschenweite für Funktion und Optik
  • Drahtstärken von 1,6 mm bis 2,5 mm
  • Dickverzinkt, optional zusätzlich kunststoffummantelt
  • Höhen von 80 cm bis über 2 m je nach Einsatzzweck

Typische Einsatzbereiche

Knotengeflecht ist das klassische Material für Anwendungen mit Tieren oder Wild. In der Forstwirtschaft schützt es junge Schonungen vor Reh-, Hirsch- oder Wildschweinverbiss. Pferdehalter setzen es als sichere Koppeleinfriedung ein, häufig kombiniert mit einer obenliegenden Elektrolitze. Auch für Schafe, Ziegen oder als grundsolide Hofeinfriedung ländlicher Anwesen in der Region Schwaben bewährt sich das Material seit Generationen. Im privaten Bereich kommt Knotengeflecht außerdem bei Hundeausläufen, Hühnerhöfen und größeren Tiergehegen zum Einsatz — überall dort, wo ein flexibler Maschendraht nicht standhalten würde.

Häufige Anwendungen

  • Wildschutzzaun für Forstschonungen und Aufforstungsflächen
  • Koppeleinfriedung für Pferde, Schafe und Ziegen
  • Hundeausläufe und sichere Tiergehege im Garten
  • Hofeinfriedung ländlicher Anwesen und kleiner Landwirtschaft
  • Schutz vor Reh-, Hirsch- und Wildschweinverbiss bei Neuanpflanzungen

Häufige Fragen zum Knotengeflecht

Beim Knotengeflecht sind die Drähte an jedem Kreuzungspunkt fest verknotet — das Geflecht bleibt formstabil. Beim Maschendrahtzaun sind die Drähte nur ineinander verschlungen und das Geflecht gibt deutlich mehr nach. Für Pferde, Wild und schwerere Tiere ist deshalb immer Knotengeflecht zu wählen.

Für Rehwild reichen 1,60 m bis 1,80 m, bei Rotwild sind mindestens 2,00 m nötig. Gegen Wildschweine sollte das Geflecht unten bis in den Boden eingegraben werden, da Wildschweine sich gerne unter den Zaun durchwühlen. Eine Maschenweite, die nach unten enger wird, ist dafür ideal.

Dickverzinktes Knotengeflecht hält bei richtiger Montage 15 bis 25 Jahre. Kunststoffummantelte Versionen überdauern oft noch länger, weil die Beschichtung den Draht zusätzlich vor Witterung schützt. Wichtig ist eine straffe Montage, damit der Zaun nicht durchhängt.

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