Ein Wellengitter ist ein Drahtgitter, bei dem die einzelnen Drähte gewellt sind und sich an den Kreuzungsstellen ineinander verhaken — daraus entsteht eine charakteristische, leicht plastische Oberfläche. Wellengitter werden vor allem im Industrie- und Maschinenbau eingesetzt, aber auch für Sicht- und Mechanikschutz im Garten- und Hofbereich. Privatkunden in Burgau, Günzburg oder Vaterstetten begegnen Wellengittern oft als robusten Schutzgittern an Carports, Lager-Abtrennungen oder Werkstatt-Türen.
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Kontakt08225 – 9691-0E-MailAufbau und Eigenschaften
Bei einem Wellengitter werden die Drähte vor der Verarbeitung in regelmäßigen Wellenbewegungen geformt und anschließend rechtwinklig miteinander verflochten. Dadurch entsteht ein extrem stabiles Gitter, das ohne Verschweißen oder Verknoten auskommt — die Wellen halten das Gitter durch Eigenspannung zusammen. Drahtstärken liegen üblicherweise zwischen 3 und 8 mm, Maschenweiten variieren je nach Einsatzzweck zwischen 20 und 80 mm. Wellengitter werden meist feuerverzinkt und auf Wunsch zusätzlich pulverbeschichtet. Im Industriegebrauch sind sie für extreme Belastungen ausgelegt und behalten auch unter mechanischer Beanspruchung ihre Form.
Wichtige Merkmale
- Gewellte Drähte rechtwinklig verflochten, ohne Schweißen oder Knoten
- Sehr hohe mechanische Stabilität durch Eigenspannung
- Drahtstärken zwischen 3 und 8 mm
- Maschenweiten von 20 bis 80 mm je nach Anwendung
- Feuerverzinkt, auf Wunsch zusätzlich pulverbeschichtet
Typische Einsatzbereiche
Wellengitter sind die bevorzugte Lösung für Anwendungen mit hoher mechanischer Belastung. In der Industrie umzäunen sie Maschinenbereiche, Förderanlagen und Werkstattzonen, in denen ein bloßes Schweißgitter zu instabil wäre. In Steinbrüchen und Kiesgruben werden sie als Sortier-Siebe verwendet, weil sie Steingewichte problemlos aushalten. Im privaten und gewerblichen Bauwesen kommen Wellengitter beispielsweise bei Lagertor-Vergitterungen, Werkstatt-Türen oder Sicherheits-Abtrennungen zum Einsatz. Auch im Garten- und Hofbereich werden sie gelegentlich verbaut — etwa als robustes Carport-Seitenelement oder als Begrenzung an Mülltonnenboxen.
Häufige Anwendungen
- Maschinenschutz in Industriebetrieben und Werkstätten
- Siebgitter in Steinbrüchen und Kiesgruben
- Vergitterung von Lagertoren und Werkstatt-Türen
- Sicherheits-Abtrennungen in Gewerbebereichen
- Carport-Seitenelemente und Mülltonnenbox-Verkleidungen
Häufige Fragen zum Wellengitter
Was unterscheidet Wellengitter von Schweißgitter?
Beim Wellengitter sind die Drähte gewellt und ineinander verflochten — es gibt keine Schweißstellen. Beim Schweißgitter sind die Drähte an jedem Kreuzungspunkt verschweißt. Wellengitter ist deutlich belastbarer und für Industrieanwendungen gemacht, Schweißgitter ist leichter und für Gartenanwendungen ausreichend.
Eignet sich Wellengitter auch für den privaten Garten?
Für Standardanwendungen im Privatgarten ist Wellengitter meist überdimensioniert — ein Doppelstabmattenzaun oder Maschendraht reicht hier aus. Sinnvoll wird Wellengitter, wenn besonders mechanische Belastung erwartet wird, etwa als Carport-Seitenwand oder als Sicherheits-Abtrennung.
Welche Maschenweite hat ein typisches Wellengitter?
Die Maschenweite variiert stark je nach Einsatz: Sehr enge Wellengitter haben 20 bis 30 mm, mittlere Anwendungen 40 bis 50 mm und grobe Industriesieb-Anwendungen bis 80 mm. Je größer die Maschenweite, desto weniger Material wird benötigt, aber desto weniger fein ist die Filterwirkung.
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