Die Maschenweite beschreibt den Abstand zwischen zwei benachbarten Drähten in einem Drahtgitter oder Geflecht — also die Größe einer einzelnen Masche. Sie bestimmt entscheidend, welcher Schutz mit dem Zaun erreicht wird, welche Tiere ihn passieren können und wie blickdicht das Geflecht wirkt. Auch für Privatkunden in Günzburg, Burgau oder im Großraum München ist die Maschenweite eines der wichtigsten Auswahlkriterien beim Zaun.
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Kontakt08225 – 9691-0E-MailÜbliche Maschenweiten und ihre Anwendung
Die Maschenweite wird meist in Millimetern angegeben — entweder als zwei Werte (z. B. 50 × 200 mm bei Doppelstabmatten, rechteckig) oder als ein Wert (z. B. 50 mm bei klassischem Maschendraht, quadratisch). Eine engere Maschenweite hält kleinere Tiere zuverlässig zurück, lässt aber weniger Licht und Luft hindurch. Eine weite Maschenweite ist günstiger und transparenter, schützt aber weniger gegen Eindringlinge. Bei einem Doppelstabmattenzaun ist 50 × 200 mm Standard. Maschendraht hat üblicherweise 50 oder 60 mm Maschenweite. Volierengitter sind sehr eng — bis 12 mm — um auch kleinste Tiere zuverlässig zu halten.
Typische Maschenweiten
- Doppelstabmatten: 50 × 200 mm Standard
- Maschendraht: 50 oder 60 mm
- Knotengeflecht: variabel, nach oben hin größer werdend
- Volierengitter: 6 bis 19 mm je nach Vogelart
- Industriegitter: 80 mm und größer für Sortier-Anwendungen
Worauf bei der Wahl achten?
Bei der Wahl der richtigen Maschenweite spielt der Einsatzzweck die Hauptrolle. Für klassische Gartenzäune im Privatbereich ist Standardware mit 50 oder 60 mm Maschenweite optimal. Für Tierhaltung gilt: Je kleiner das Tier oder seine möglichen Räuber, desto enger sollte die Masche sein. Hühner brauchen Schweißgitter mit 19 × 19 mm, kleinere Singvögel mit höchstens 12 × 12 mm. Für Hundeausläufe reichen 50 mm, bei sehr kleinen Hunden oder zur Wühl-Sicherung gegen Wildkaninchen sollte engmaschiger Maschendraht eingesetzt werden. Auch die Sichtschutzwirkung hängt von der Maschenweite ab: Engere Maschen wirken kompakter und blickdichter, weitere Maschen lassen mehr Durchsicht zu — was im Vorgarten manchmal sogar gewünscht ist.
Tipps zur Auswahl
- Klassischer Gartenzaun: 50-60 mm völlig ausreichend
- Hühnerstall-Auslauf: 19 × 19 mm zum Schutz vor Räubern
- Singvogel-Voliere: höchstens 12 × 12 mm
- Wildkaninchen-Abwehr: max. 25 mm Maschen
- Industriesieb: 80 mm und mehr je nach Korngröße
Häufige Fragen zur Maschenweite
Was bedeutet 50 × 200 mm bei der Doppelstabmatte?
Die Maße geben Höhe und Breite einer einzelnen Masche an: 50 mm vertikal und 200 mm horizontal. Diese längliche Form ist charakteristisch für Doppelstabmatten und entsteht durch die Anordnung der waagerechten Doppelstäbe. Bei dieser Maschenweite passen Sichtschutzstreifen perfekt durch die Lücken.
Welche Maschenweite reicht gegen Wildkaninchen?
Wildkaninchen können erstaunlich kleine Lücken passieren. Empfohlen werden Maschenweiten von höchstens 25 mm. Für maximale Sicherheit sollte das Gitter zusätzlich 20 bis 30 cm im Boden eingegraben werden, damit die Tiere nicht darunter durchgraben.
Wirkt eine engere Maschenweite blickdichter?
Ja, in gewissem Maße. Je enger die Maschen, desto kompakter wirkt das Gitter optisch. Für echten Sichtschutz reicht das aber nicht aus — dafür braucht es zusätzlich Sichtschutzstreifen, Vollelemente oder eine bepflanzte Hecke.
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