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Profilrohrpfahl – Standardpfosten für Doppelstabmatten

Ein Profilrohrpfahl ist ein vierkantiger Hohlpfahl aus pulverbeschichtetem Stahl, der als Standardpfosten bei Doppelstabmattenzäunen eingesetzt wird. Die quadratische oder rechteckige Form sorgt für hohe Stabilität, der Innenraum bleibt offen — was Gewicht spart und gleichzeitig die nötige Festigkeit liefert. Hausbesitzer in Günzburg, Burgau oder im Großraum München erkennen Profilrohrpfähle an den charakteristischen Schellen, mit denen die Doppelstabmatten an der Außenseite befestigt sind.

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Bauformen und Maße

Standard-Profilrohrpfähle sind 40 × 60 mm oder 60 × 60 mm im Querschnitt. Dünnere Profile (40 × 40 mm) gibt es für niedrigere Zäune bis 1,20 m, kräftigere (60 × 80 mm oder 80 × 80 mm) für hohe Sichtschutzwände und windexponierte Lagen. Die Pfähle sind feuerverzinkt und pulverbeschichtet — meist in der gleichen RAL-Farbe wie der Zaun (z. B. RAL 7016 Anthrazit). An den oberen und mittleren Bereichen befinden sich Bohrungen für die Befestigungsschellen. Die Pfostenhöhe wird so gewählt, dass nach dem Einbetonieren etwa 80 cm Pfostenlänge im Beton steckt und der Rest oberirdisch die Matten trägt.

Übliche Querschnitte

  • 40 × 40 mm — für niedrige Vorgartenzäune bis 1,20 m
  • 40 × 60 mm — Standard für Privatgärten
  • 60 × 60 mm — für höhere und längere Zäune
  • 60 × 80 mm oder 80 × 80 mm — windexponiert / Industrie
  • Eckpfähle und Endpfähle meist verstärkt

Befestigung und Montage

Profilrohrpfähle werden klassisch einbetoniert. Dafür wird ein Loch von 30 × 30 cm Größe und ca. 80 cm Tiefe ausgehoben, der Pfahl senkrecht eingestellt und mit Beton vergossen. Sobald der Beton ausgehärtet ist (24-48 Stunden), werden die Doppelstabmatten mit Befestigungsschellen außen am Pfahl montiert. Die Schellen werden mit Schrauben durch die Bohrungen im Pfahl verschraubt. Der Standardabstand zwischen den Pfählen entspricht der Mattenbreite — meist 2,50 m. Eckpfähle, Endpfähle und Pfähle neben einem Tor sollten verstärkt ausgeführt sein und ein etwas größeres Fundament bekommen, weil dort höhere Lasten anliegen. Für noch sauberere Optik gibt es als Alternative die Z-Profile, bei denen die Matten direkt in den Pfahl eingeschoben werden.

Wichtig bei der Montage

  • Pfahllänge = Mattenhöhe + 80 cm Einbindetiefe
  • Pfahl exakt senkrecht ausrichten vor dem Betonaushärten
  • Eckpfähle und Endpfähle mit größerem Fundament
  • Standard-Pfostenabstand 2,50 m
  • Schellen erst nach vollständigem Aushärten des Betons montieren

Häufige Fragen zum Profilrohrpfahl

Beim Profilrohrpfahl werden die Matten mit außen sichtbaren Schellen befestigt — klassisch, robust und etwas günstiger. Beim Z-Profil werden die Matten direkt in das Profil eingeschoben — die Schellen sind nicht sichtbar und die Optik wirkt edler. Funktional sind beide Systeme gleichwertig.

Für Standardzäune bis 1,80 m im Privatbereich reichen 40 × 60 mm Profile. Bei höheren Sichtschutzzäunen oder besonders windexponierten Lagen sollten Sie 60 × 60 mm oder 60 × 80 mm wählen. Für Industrieanwendungen oder Tore werden noch kräftigere Profile verwendet.

Ein nachträglicher Pfahltausch ist aufwendig, weil das Fundament entfernt werden muss. Bei einzelnen beschädigten Pfählen kann es sich lohnen, sonst ist meist eine komplette Neuplanung sinnvoller. Tipp: Beim Aufbau gleich auf hochwertige, langlebige Pfähle setzen, damit ein Tausch in den ersten 25 Jahren nicht nötig wird.

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