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Gabione – Aufbau, Befüllung & Einsatz im Garten

Eine Gabione ist ein mit Steinen gefüllter Drahtkorb, der als Zaun, Mauer, Hangbefestigung oder Gartenmöbel eingesetzt wird. Der Begriff stammt aus dem Italienischen („gabbia“ = Käfig) und beschreibt eine seit Jahrhunderten bewährte Bautechnik. Im modernen Garten- und Landschaftsbau erleben Gabionen seit einigen Jahren ein echtes Revival — sie verbinden funktionale Stabilität mit einer natürlichen, archaischen Optik. Besonders beliebt sind sie in Vorgärten in Günzburg, Ulm und im Großraum München.

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Aufbau und Befüllung

Eine Gabione besteht aus einem stabilen, meist quaderförmigen Drahtkorb aus stark verzinktem Stahl. Übliche Maschenweiten liegen bei 5 × 10 cm, die Drahtstärke meist zwischen 4 und 5 mm. Der Korb wird vor Ort am vorgesehenen Standort aufgestellt, mit Spanndrähten oder Distanzhaltern stabilisiert und anschließend Schicht für Schicht mit Natursteinen befüllt. Beliebt sind Bruchsteine wie Granit, Basalt, Kalkstein oder Quarz — die Wahl beeinflusst Optik und Farbe der späteren Mauer entscheidend. An den sichtbaren Außenseiten werden die schönsten Steine bewusst nach außen gerichtet, damit die Optik gleichmäßig wirkt.

Was Sie wissen sollten

  • Drahtkorb aus stark verzinktem Stahl, Maschenweite typisch 5 × 10 cm
  • Befüllung mit Natursteinen wie Granit, Basalt oder Kalkstein
  • Steingröße muss größer als die Maschenweite sein (mindestens 6 cm)
  • Tragfähiger Untergrund nötig — bei höheren Wänden ein Fundament
  • Distanzhalter im Inneren verhindern, dass die Wände nach außen drücken

Anwendungen im Garten

Gabionen sind vielseitiger einsetzbar, als viele denken. Ihre klassische Anwendung ist die Hangbefestigung an Grundstücken mit Gefälle — sie wirken hier wie eine schwere Stützmauer, ohne in Beton gegossen werden zu müssen. Genauso beliebt ist die schmale Gabionenwand als Sichtschutz an Terrasse, Pool oder Vorgarten. Da sie deutlich massiver wirkt als ein Zaun, schluckt sie auch Straßenlärm spürbar besser. Kreative Gartenbesitzer in Burgau, Krumbach oder Vaterstetten nutzen Gabionen außerdem für Hochbeete, Sitzbänke, Briefkasten-Sockel oder als Eyecatcher mit eingebauter Beleuchtung. Durch die natürliche Wirkung der Steine fügen sie sich in fast jeden Gartenstil ein — vom strengen Architektengarten bis zur naturnahen Anlage.

Typische Einsatzbereiche

  • Hangbefestigung an Grundstücken mit Gefälle
  • Sichtschutz an Terrasse, Pool oder zur Straße
  • Lärmschutzwand entlang viel befahrener Straßen
  • Hochbeete, Sitzbänke und Briefkasten-Sockel im Garten
  • Eyecatcher mit integrierter LED-Beleuchtung oder Wasserspiel

Häufige Fragen zu Gabionen

Geeignet sind frostbeständige Natursteine wie Granit, Basalt, Kalkstein oder Quarz. Wichtig ist die richtige Größe: Die Steine müssen größer sein als die Maschenweite des Korbes, sonst rieseln sie heraus. Bei einer typischen Maschenweite von 5 × 10 cm sollten die Steine mindestens 6 bis 12 cm groß sein.

Niedrige Gabionen bis etwa 80 cm Höhe können auf einem verdichteten Schotterbett stehen. Für höhere Wände oder als Stützmauer wird ein frostfreies Fundament empfohlen — meist ein Streifenfundament aus Beton in 80 cm Tiefe. So bleibt die Gabione langfristig stabil und kippsicher.

Eine fachgerecht aufgestellte Gabione mit hochwertig verzinktem Drahtkorb hält 30 bis 50 Jahre. Die Lebensdauer hängt vor allem von der Korrosionsbeständigkeit des Drahtes ab. Premium-Beschichtungen verlängern die Haltbarkeit nochmals deutlich.

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