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Gabionengitter – Drahtkorb für Steinbefüllung

Ein Gabionengitter ist der stabile Drahtkorb, der die Steinfüllung einer Gabione zusammenhält — also das eigentliche Bauteil ohne Steine. Wer eine Gabione plant, kauft entweder ein fertig befülltes Gabionen-Set oder das Gabionengitter einzeln und befüllt es selbst vor Ort mit Steinen. Privatkunden in Günzburg, Burgau oder im Großraum München, die ihre Gabione individuell mit lokalen Natursteinen befüllen möchten, greifen meist zum einzelnen Gabionengitter.

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Aufbau und Maße

Gabionengitter bestehen aus stark verzinkten Stahldrähten, die zu rechteckigen Körben geschweißt sind. Standardmäßig haben sie eine Maschenweite von 5 × 10 cm und eine Drahtstärke von 4 bis 5 mm. Im Inneren befinden sich Distanzhalter, die verhindern, dass sich die Wände nach außen drücken, sobald der Korb mit Steinen befüllt wird. Übliche Größen reichen von kleinen 50 × 50 × 100 cm-Modellen für Pfostengabionen bis zu großen 100 × 50 × 200 cm-Wandgabionen. Premium-Modelle haben eine CRAPAL-Beschichtung statt einfacher Verzinkung — sie halten in feuchten oder aggressiven Umgebungen deutlich länger.

Wichtige technische Daten

  • Maschenweite typisch 5 × 10 cm
  • Drahtstärke 4 bis 5 mm
  • Distanzhalter im Inneren gegen Auswölbung
  • Standardgrößen von 50 × 50 cm bis 200 × 100 cm
  • Premium-Varianten mit CRAPAL-Beschichtung

Befüllung und Aufbau

Wer ein Gabionengitter selbst befüllt, gewinnt maximale Freiheit bei der Steinauswahl — und kann oft auch lokale Steine vom Bauhof oder aus der Region nutzen. Beim Aufbau wird der Korb zunächst am vorgesehenen Standort zusammengesetzt, dabei werden die Wände an den Kanten mit Spiraldraht oder Klammern verbunden. Anschließend werden die Distanzhalter eingelegt. Beim Befüllen ist wichtig, die Steine schichtweise und an den Außenseiten besonders sorgfältig zu setzen — die schönsten Steine nach außen, damit die Optik gleichmäßig wirkt. Die Steine müssen größer als die Maschenweite sein (mindestens 6 bis 12 cm), sonst rieseln sie heraus. Die Befüllung großer Gabionen ist körperlich anstrengend — pro Kubikmeter Stein etwa 1,5 Tonnen Gewicht.

Tipps zur Selbstbefüllung

  • Korb erst am Standort aufstellen und verbinden
  • Distanzhalter unbedingt einlegen
  • Schöne Steine bewusst nach außen ausrichten
  • Steine größer als die Maschenweite wählen
  • Schwere Arbeit — gute Vorbereitung und Helfer nutzen

Häufige Fragen zum Gabionengitter

Die Gabione ist der fertige, mit Steinen befüllte Korb. Das Gabionengitter ist nur der leere Drahtkorb ohne Steine — also das Bauteil, das man kauft, um es selbst vor Ort zu befüllen. In der Praxis werden die Begriffe oft synonym verwendet.

Geeignet sind frostbeständige Natursteine wie Granit, Basalt, Kalkstein oder Quarz. Wichtig ist die richtige Steingröße — mindestens 6 cm bei 5 × 10 cm Maschenweite. Auch Mischungen verschiedener Steine wirken sehr lebendig. Im Baustoffhandel oder Steinbruch bekommen Sie meist Gabionensteine in passender Korngröße.

Bei niedrigen Modellen bis 80 cm Höhe genügt meist ein verdichtetes Schotterbett. Bei höheren Wänden oder als Hangstützmauer sollte ein frostfreies Streifenfundament aus Beton gegossen werden. So bleibt die Gabione langfristig stabil und kippsicher.

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