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Torantrieb – Funktion & Sicherheit

Ein Torantrieb ist der Motor samt Steuerung, der ein Einfahrtstor automatisch öffnet und schließt, statt dass es von Hand bewegt wird. Für Drehflügeltore kommen Arm- oder Spindelantriebe zum Einsatz, die seitlich am Pfosten sitzen; Schiebetore werden dagegen von einem Bodenantrieb mit Zahnstange angetrieben. Die meisten Modelle laufen mit 24 Volt Gleichspannung und benötigen lediglich eine abgesicherte 230-Volt-Zuleitung bis zum Tor. Bedient wird über Handsender, Codetaster, Schlüsselschalter oder eine App.

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Wie funktioniert ein Torantrieb im Alltag?

Nach dem Signal vom Handsender fährt die Steuerung den Motor an, beschleunigt sanft und bremst kurz vor der Endlage wieder ab, damit das Tor nicht in den Anschlag schlägt. Die Endlagen selbst werden bei der Inbetriebnahme einmal eingelernt, sodass der Antrieb weiß, wann offen und geschlossen erreicht ist. Ein Kraftbegrenzer misst dabei laufend den Stromverbrauch: Steigt er unerwartet an, weil etwas im Weg steht, stoppt das Tor und fährt ein Stück zurück – das ist der sogenannte Einklemmschutz. Ergänzend werden meist Lichtschranken quer über die Durchfahrt gesetzt, die den Schließvorgang unterbrechen, solange sich jemand im Torbereich befindet. Für den Stromausfall besitzt jeder Antrieb eine Notentriegelung, mit der sich das Tor per Schlüssel von Hand bewegen lässt. Ob am Hof in Ulm oder an einer schmalen Stadteinfahrt: Die Kombination aus Einklemmschutz, Lichtschranke und Warnleuchte gehört bei automatischen Toren zum Standard.

Diese Bauteile gehören zu einer vollständigen Toranlage

  • Der Motor bewegt den Flügel und ist auf Torgewicht und Torbreite abgestimmt.
  • Die Steuerung speichert die Endlagen und regelt Geschwindigkeit sowie Kraftbegrenzung.
  • Lichtschranken überwachen die Durchfahrt und stoppen das Tor bei Hindernissen.
  • Eine Warnleuchte signalisiert die Torbewegung, was besonders an der Straße wichtig ist.
  • Die Notentriegelung erlaubt das Öffnen von Hand, wenn kein Strom anliegt.

Häufige Fragen zum Torantrieb

Meist ja, sofern das Tor leichtgängig läuft und die Pfosten das zusätzliche Gewicht tragen. Neu verlegt werden müssen in der Regel die Stromzuleitung und die Kabel für Lichtschranken, wofür die Einfahrt an einer Stelle geöffnet werden muss. Ein Fachbetrieb prüft vorab, ob Beschläge und Fundament ausreichend dimensioniert sind.

Bei korrekter Einstellung stoppt der Einklemmschutz das Tor, sobald es auf Widerstand trifft, und die Lichtschranke verhindert das Schließen bei besetzter Durchfahrt. Diese Funktionen sollten einmal jährlich mit einem weichen Gegenstand geprüft werden. Kinder sollten trotzdem nie mit dem Handsender spielen.

Über die Notentriegelung koppeln Sie den Motor mit einem Schlüssel vom Tor ab und schieben es von Hand auf. Optional gibt es Akkupufferungen, die einige Torzyklen überbrücken – in Randlagen wie um Vaterstetten wird das gelegentlich mitbestellt. Nach der Rückkehr des Stroms wird der Antrieb einfach wieder eingekuppelt.

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