Ein Torpfosten ist der tragende Ständer links und rechts einer Toröffnung, an dem der Torflügel aufgehängt beziehungsweise der Verschluss befestigt wird. Er ist deutlich kräftiger ausgeführt als ein normaler Zaunpfosten, weil er nicht nur das Eigengewicht des Flügels hält, sondern auch die Hebelkräfte beim Öffnen aufnimmt. Bei Gartenpforten sind Querschnitte von etwa 60 × 60 Millimetern üblich, bei Einfahrtstoren je nach Flügelbreite 80 × 80 bis 120 × 120 Millimeter. Entscheidend für die Standfestigkeit ist neben dem Material vor allem das Fundament darunter.
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Draht Häcker – Ihr Ansprechpartner für Zäune und Sichtschutz zwischen Ulm und Augsburg.
Kontakt08225 – 9691-0E-MailWie muss ein Torpfosten gegründet werden?
Ein Torpfosten wird praktisch immer einbetoniert, nicht eingeschlagen oder aufgedübelt. Als Faustregel gilt eine Einbindetiefe von rund einem Drittel der Pfostenlänge, mindestens jedoch 80 Zentimeter, damit das Fundament unter der Frostgrenze liegt und sich im Winter nicht hebt. Der Fundamentquerschnitt beträgt üblicherweise 40 × 40 Zentimeter oder mehr und wird nach unten hin gerne etwas breiter ausgeführt, was dem Betonklotz zusätzlichen Halt gibt. Vor dem Verfüllen sollte der Pfosten sauber lotrecht ausgerichtet und mit Streben fixiert werden, denn nach dem Aushärten lässt sich nichts mehr korrigieren. Wichtig ist außerdem, dass beide Pfosten einer Toranlage exakt parallel stehen: Schon eine Abweichung von wenigen Millimetern führt dazu, dass der Flügel später schleift oder das Schloss nicht sauber schließt. Bei Anlagen zwischen Burgau und dem Umland werden die Fundamente deshalb meist vor der Pflasterarbeit gesetzt und erst danach die Einfahrt fertig belegt.
Woran Sie einen fachgerecht gesetzten Torpfosten erkennen
- Der Pfosten steht lotrecht und in exakt gleicher Höhe wie sein Gegenstück.
- Das Betonfundament reicht mindestens 80 Zentimeter tief und damit unter die Frostgrenze.
- Eine Abdeckkappe verhindert, dass Regenwasser in das Rohrprofil eindringt.
- Die Bänder sitzen verstellbar, damit der Flügel später nachjustiert werden kann.
- Feuerverzinkung und Pulverbeschichtung schützen den Stahl dauerhaft vor Korrosion, also vor Rost.
Häufige Fragen zum Torpfosten
Welche Größe braucht ein Torpfosten?
Das richtet sich nach Gewicht und Breite des Flügels. Für eine Gartenpforte genügen meist 60 × 60 Millimeter, für Doppelflügeltore ab 4,00 Metern Gesamtbreite sind 100 × 100 Millimeter oder mehr üblich. Bei automatischen Toren wählt man den Querschnitt lieber eine Stufe größer.
Kann ein Torpfosten auch auf eine bestehende Betonfläche gesetzt werden?
Das ist mit einer aufgedübelten Fußplatte möglich, setzt aber eine tragfähige, ausreichend dicke Betonplatte voraus. Bei schweren oder motorisierten Toren ist ein eigenes Fundament die verlässlichere Lösung. Ein Zaunbauer prüft im Zweifel vor Ort, ob der Untergrund die Kräfte aufnimmt.
Warum schleift mein Tor nach einigen Jahren?
Meist hat sich ein Pfosten geneigt, weil das Fundament zu klein oder nicht frostfrei war. Kleinere Abweichungen lassen sich über verstellbare Bänder ausgleichen, größere erfordern ein neues Fundament. Hersteller wie Draht Häcker dimensionieren die Pfosten deshalb von Anfang an nach der Flügelgröße, ob in Zorneding oder anderswo.
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