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Zaun reinigen – Tipps zur Zaunpflege

Zaun reinigen bedeutet, Schmutz, Algen, Moos und Grünbelag schonend von Zaunfeldern, Pfosten und Toren zu entfernen, ohne die schützende Oberfläche zu beschädigen. Genau darin liegt der Kern der Sache: Metallzäune sind durch Verzinkung und meist zusätzlich durch eine Pulverbeschichtung geschützt, und diese dünne Schicht entscheidet über die Lebensdauer. Wird sie beim Putzen zerkratzt oder chemisch angegriffen, kann Feuchtigkeit an den Stahl gelangen und Rost entsteht. Ein bis zwei Reinigungen im Jahr, am besten im Frühjahr und im Herbst, genügen bei den meisten Gartenzäunen völlig. Mit Wasser, mildem Reiniger und einem weichen Schwamm sind Sie fast immer auf der sicheren Seite.

Wir unterstützen Sie gerne.

Draht Häcker – Ihr Ansprechpartner für Zäune und Sichtschutz zwischen Ulm und Augsburg.

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Wie sollten Sie Ihren Zaun reinigen, ohne die Beschichtung zu beschädigen?

Beginnen Sie damit, den Zaun mit klarem Wasser aus dem Gartenschlauch abzuspülen, damit grobe Staub- und Sandkörner abgetragen werden — sie wirken sonst beim Wischen wie Schleifpapier. Anschließend arbeiten Sie mit lauwarmem Wasser, etwas pH-neutraler Seife oder Spülmittel und einem weichen Schwamm oder einer Waschbürste von oben nach unten. Verzichten Sie unbedingt auf Stahlwolle, Topfschwämme mit Scheuervlies und Drahtbürsten, denn diese hinterlassen feine Kratzer in der Pulverbeschichtung. Ebenso tabu sind scheuernde Scheuermilch sowie säurehaltige oder stark alkalische Mittel wie Essigreiniger, Rostentferner oder Zementschleierentferner: Sie greifen die Zinkschicht chemisch an und führen später zu weißen Flecken und Rostpunkten. Einen Hochdruckreiniger sollten Sie am besten gar nicht verwenden; falls doch, halten Sie mindestens 50 cm Abstand, arbeiten mit niedrigem Druck, einem breiten Flachstrahl und niemals mit der Rotordüse. Zum Schluss klar nachspülen und den Zaun abtrocknen lassen, damit keine Reinigerreste zurückbleiben.

Praxistipps für die Zaunpflege im Jahresverlauf

  • Reinigen Sie zweimal jährlich, im Frühjahr und nach dem Laubfall im Herbst.
  • Erst mit klarem Wasser abspülen, dann mit weichem Schwamm und milder Seife nacharbeiten.
  • Halten Sie Erde, Rindenmulch und Bepflanzung einige Zentimeter vom Zaunfuß entfernt, weil dauerhafte Feuchtigkeit dort Korrosion begünstigt.
  • Kleine Kratzer zeitnah mit passendem Ausbesserungslack schließen, bevor sich Rost ausbreitet.
  • Torscharniere und Schlösser einmal im Jahr säubern und mit harzfreiem Öl leicht schmieren.

Häufige Fragen zum Zaun reinigen

Besser nicht, denn aus geringem Abstand trägt der harte Wasserstrahl die Pulverbeschichtung und die Zinkschicht ab. Wenn Sie ihn dennoch einsetzen, halten Sie mindestens 50 cm Abstand, wählen niedrigen Druck und einen breiten Flachstrahl statt der punktförmigen Rotordüse. Ein Gartenschlauch mit Schwamm erreicht bei Gartenzäunen praktisch das gleiche Ergebnis.

Meiden Sie alles Scheuernde wie Scheuermilch, Stahlwolle und Drahtbürsten sowie säurehaltige Reiniger, Essigreiniger und Zementschleierentferner. Diese Mittel lösen den Zinküberzug an und öffnen dem Rost den Weg zum Stahl. Ein pH-neutraler Haushaltsreiniger oder etwas Spülmittel in warmem Wasser reicht in aller Regel aus.

Grünbelag lässt sich meist mit warmem Seifenwasser und einer weichen Bürste abwischen, hartnäckige Stellen weichen Sie vorher kurz ein. Bei stark beschatteten Zäunen, etwa an nordseitigen Grundstücken in Ulm oder Zorneding, hilft es zusätzlich, überhängende Zweige zurückzuschneiden. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrem Zaunhersteller nach, welches Reinigungsmittel für Ihre Beschichtung freigegeben ist.

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