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Windschutz im Garten – Ratgeber

Ein Windschutz im Garten macht Terrasse und Sitzplatz auch an windigen Tagen angenehm nutzbar. Anders als beim Sichtschutz geht es hier nicht um Blicke, sondern darum, den Wind zu bremsen. Wichtig zu wissen: Eine komplett dichte Wand ist dafür nicht die beste Lösung. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie ein Windschutz wirklich funktioniert.

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Warum bremst ein durchlässiger Windschutz besser?

Es klingt zunächst überraschend, aber eine völlig dichte Wand ist als Windschutz oft schlechter als eine halboffene Fläche. Trifft der Wind auf eine geschlossene Wand, staut er sich davor und bildet dahinter starke Verwirbelungen. Diese Wirbel sorgen dafür, dass es hinter der Wand sogar zugiger sein kann als davor. Ein halbdurchlässiger Windschutz lässt dagegen einen Teil der Luft hindurch und bremst den Wind sanft ab. Als Faustregel gilt, dass ein Schutz mit rund der Hälfte an offener Fläche am besten wirkt. So entsteht hinter dem Windschutz ein ruhiger Bereich über eine größere Tiefe hinweg.

So wirkt ein guter Windschutz

  • Rund zur Hälfte offene, durchlässige Fläche
  • Sanftes Abbremsen statt Aufstauen des Windes
  • Weniger Verwirbelungen als hinter dichten Wänden
  • Ruhiger Bereich über eine größere Tiefe
  • Materialien wie Lamellen, Gitter oder lockere Hecken

Wo sollte der Windschutz im Garten stehen?

Damit ein Windschutz wirkt, sollte er auf der Seite stehen, von der der Wind meist kommt. Beobachten Sie über einige Zeit, aus welcher Richtung der Wind in Ihrem Garten am häufigsten weht. In der Region um Ulm ist das oft der Westwind, gegen den ein Schutz an der Westseite hilft. Der geschützte Bereich reicht etwa das Sechs- bis Achtfache der Höhe weit, ein 1,50 m hoher Windschutz wirkt also über mehrere Meter. Stellen Sie den Schutz daher nicht zu weit vom Sitzplatz entfernt auf. Auch empfindliche Beete lassen sich mit einem durchlässigen Windschutz gut vor kalten Böen schützen.

Tipps zur Platzierung

  • Auf der Seite der häufigsten Windrichtung aufstellen
  • Windrichtung über einige Zeit beobachten
  • Abstand zum Sitzplatz nicht zu groß wählen
  • Höhe passend zur gewünschten Schutztiefe planen
  • Empfindliche Beete gezielt abschirmen

Häufige Fragen zum Windschutz im Garten

Ein Windschutz bremst den Wind ab, statt ihn komplett zu stoppen. Am besten gelingt das mit einer halbdurchlässigen Fläche, die einen Teil der Luft durchlässt. So entstehen weniger Verwirbelungen und der Bereich dahinter bleibt ruhig.

Nein, eine völlig dichte Wand staut den Wind und erzeugt dahinter Verwirbelungen. Ein zur Hälfte offener Schutz bremst den Wind sanfter und wirkt über eine größere Tiefe. Deshalb sind durchlässige Materialien meist die bessere Wahl.

Der geschützte Bereich reicht etwa das Sechs- bis Achtfache der Höhe weit. Ein 1,50 m hoher Windschutz wirkt also über mehrere Meter. Stellen Sie ihn deshalb nicht zu weit vom Sitzplatz entfernt auf.

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