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Doppelstabmatten-Sichtschutz – Varianten

Als Doppelstabmatten-Sichtschutz bezeichnet man alle Lösungen, mit denen ein vorhandener oder neu geplanter Doppelstabmattenzaun blickdicht gemacht wird. Die Matte selbst bleibt dabei das tragende Gerüst, der Sichtschutz wird eingeflochten, eingeklemmt oder als Platte davorgesetzt. Entscheidend ist dabei weniger das Material als die Statik: Sobald eine Zaunfläche geschlossen ist, wirkt der Wind wie auf ein Segel und muss über Pfosten und Fundamente abgeleitet werden. Wer das von Anfang an mitplant, spart sich später Nacharbeiten an schiefen Pfosten.

Wir unterstützen Sie gerne.

Draht Häcker – Ihr Ansprechpartner für Zäune und Sichtschutz zwischen Ulm und Augsburg.

Kontakt08225 – 9691-0E-Mail

Welche Möglichkeiten für Doppelstabmatten-Sichtschutz gibt es?

Grundsätzlich lassen sich vier Wege unterscheiden. Am häufigsten werden Streifen aus PVC oder Hartschaum zwischen die waagerechten Doppelstäbe geflochten, was den Zaun je nach Ausführung zu 90 bis 100 Prozent blickdicht macht. Alternativ können komplette Sichtschutzplatten aus WPC (Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff) oder Aluminium vor die Matte geschraubt werden. Naturmatten aus Bambus oder Schilf werden mit Bindedraht befestigt und wirken wärmer, halten aber deutlich kürzer. Und schließlich gibt es die grüne Variante: Efeu, Hainbuche oder Clematis wachsen in die Maschen ein und bilden nach zwei bis drei Jahren eine dichte Hecke. Welche Lösung passt, hängt von Ihrer Wunschoptik, dem Pflegeaufwand und vor allem von der Windbelastung am Standort ab.

Worauf Sie bei der Planung achten sollten

  • Pfostenabstand bei blickdichten Flächen möglichst auf 2,00 bis 2,51 m begrenzen.
  • Punktfundamente mit rund 30 × 30 × 80 cm sind bei geschlossenen Zäunen die sichere Grundlage.
  • Kräftigere Pfostenprofile (etwa 60 × 40 mm statt 40 × 40 mm) fangen die Windlast besser ab.
  • An Ecken und Enden lohnen sich Streben, weil dort die größten Kräfte wirken.
  • Zaunhöhen über 1,80 m brauchen in vielen Gemeinden eine Abstimmung mit dem Bauamt.

Häufige Fragen zum Doppelstabmatten-Sichtschutz

Ja, das ist der häufigste Fall. Streifen und Naturmatten lassen sich ohne Umbau ergänzen. Bei schweren Platten sollten Sie vorher prüfen, ob Pfosten und Fundamente die zusätzliche Windlast tragen.

Die Matte selbst nicht, aber die Belastung auf Pfosten und Fundament steigt deutlich. Als Faustregel gilt: Ein geschlossener Zaun überträgt ein Vielfaches der Kräfte eines offenen. Hersteller wie Draht Häcker legen die Pfosten und Fundamente deshalb passend zur geplanten Sichtschutzvariante aus.

Kunststoff- und Aluminiumlösungen brauchen nur gelegentliches Abspritzen mit dem Gartenschlauch. Naturmatten und Bepflanzung erfordern regelmäßige Pflege. In Gärten von Günzburg bis Grafing wählen viele Hausbesitzer deshalb die wartungsarme Variante an der Straßenseite und Grün zum Nachbarn hin.

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