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Einfahrtstor – Bauarten & Antrieb

Ein Einfahrtstor ist das große Tor, das die Zufahrt zu einem Grundstück verschließt und damit die Lücke im Zaun zwischen Straße und Hof überbrückt. Üblich sind Durchfahrtsbreiten von 3,00 bis 4,00 Metern für einen Pkw-Stellplatz und 4,50 bis 6,00 Metern, wenn regelmäßig ein Anhänger oder ein Lieferfahrzeug durchfahren soll. Bei der Höhe orientieren sich die meisten Hausbesitzer am Zaun daneben, häufig 1,20 bis 1,80 Meter. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Bauweisen: Drehflügeltore, die nach innen oder außen aufschwenken, und Schiebetore, die seitlich am Zaun entlanglaufen.

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Welches Einfahrtstor passt zu welcher Grundstückssituation?

Die Entscheidung hängt weniger vom Geschmack ab als vom Platz vor und hinter dem Tor. Ein Drehflügeltor braucht einen freien Schwenkbereich, der ungefähr der halben Durchfahrtsbreite entspricht – bei einer Einfahrt mit Gefälle oder direkt angrenzender Garage wird das schnell eng. Ein Schiebetor benötigt dagegen seitlich neben der Einfahrt eine Laufstrecke, die etwa der Torbreite plus einem Zuschlag von rund einem Meter entspricht. Wer sein Grundstück leicht abschüssig angelegt hat, fährt mit einem freitragenden Schiebetor (ohne Bodenschiene) meist besser, weil kein Flügel über den ansteigenden Boden schleift. Wichtig ist außerdem, ob das Tor später einmal automatisch öffnen soll: Dann sollte schon beim Bau ein Leerrohr für die Stromleitung unter der Einfahrt liegen. In vielen Hofeinfahrten rund um Günzburg sehen Sie beide Varianten nebeneinander, weil die Grundstückszuschnitte so unterschiedlich sind.

Worauf Sie bei der Planung Ihres Einfahrtstors achten sollten

  • Messen Sie die benötigte Durchfahrtsbreite lieber großzügig, denn ein zu schmales Tor lässt sich nachträglich nicht verbreitern.
  • Prüfen Sie, ob genügend Schwenk- oder Laufraum vorhanden ist, bevor Sie sich für Dreh- oder Schiebeflügel entscheiden.
  • Planen Sie die Fundamente für die Torpfosten frostfrei, also mindestens etwa 80 Zentimeter tief.
  • Legen Sie Leerrohre für Antrieb, Klingel und Beleuchtung schon vor dem Pflastern der Einfahrt.
  • Stimmen Sie Farbe, Füllung und Höhe auf den angrenzenden Zaun ab, damit ein ruhiges Gesamtbild entsteht.

Häufige Fragen zum Einfahrtstor

Für einen Pkw genügen meist 3,00 bis 3,50 Meter lichte Durchfahrtsbreite. Wer öfter mit Anhänger, Wohnmobil oder Lieferwagen einfährt, sollte 4,00 Meter oder mehr einplanen. Gemessen wird immer zwischen den fertigen Pfosten, nicht von Zaunfeld zu Zaunfeld.

In vielen Fällen ja, sofern das Tor leichtgängig läuft und die Pfosten stabil genug sind. Nachgerüstet werden muss außerdem eine Stromzuführung sowie ein Einklemmschutz, der das Tor stoppt, wenn ein Hindernis im Weg steht. Lassen Sie die Statik der Pfosten vorher prüfen.

Auf öffentlichem Grund darf ein Torflügel beim Öffnen niemanden gefährden, deshalb schwenken Tore an der Straße üblicherweise nach innen. Bei Grundstücken mit knapper Einfahrt vor dem Haus, wie sie etwa in dichter bebauten Lagen um München häufig sind, ist deshalb oft ein Schiebetor die praktischere Lösung. Die genauen Vorgaben regelt Ihre Gemeinde.

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