Ein Punktfundament ist ein einzelnes, lokal begrenztes Betonfundament, das nur an den Stellen ausgehoben und gegossen wird, wo später ein Zaunpfosten steht. Es ist die meistverwendete Fundamentform im Zaunbau, weil es deutlich weniger Aushub und Beton benötigt als ein durchgehendes Streifenfundament — und gleichzeitig genug Halt für die meisten Anwendungen bietet. Für Privatgrundstücke in Günzburg, Burgau oder im Großraum München ist es der Standard.
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Kontakt08225 – 9691-0E-MailAufbau und Maße
Ein typisches Punktfundament für einen Zaunpfosten ist ca. 30 × 30 cm breit und 80 cm tief. Diese Tiefe ist wichtig, damit das Fundament frostfrei steht — in Süddeutschland reicht der Frost nicht so tief in den Boden, eine Tiefe von 80 cm ist aber Standard für sichere Verhältnisse. Das Loch wird mit dem Pfostenloch-Bohrer oder Spaten ausgehoben und mit Magerbeton verfüllt. Der Pfosten wird vor dem Aushärten exakt senkrecht ausgerichtet und meist mit kleinen Stützhölzern fixiert, damit er beim Abbinden nicht verrutscht. Die Wartezeit bis zur vollen Belastbarkeit beträgt mindestens 24 Stunden, besser ein bis zwei Tage.
Standardmaße und Material
- Lochmaße ca. 30 × 30 cm breit, 80 cm tief
- Mindestens 80 cm tief für Frostsicherheit
- Magerbeton oder Schnellzement-Fertigmischung
- Pfosten vor dem Abbinden senkrecht fixieren
- Wartezeit 24-48 Stunden vor voller Belastung
Vorteile und Vergleich zum Streifenfundament
Das Punktfundament hat gegenüber dem durchgehenden Streifenfundament zwei zentrale Vorteile: weniger Materialeinsatz (Beton und Aushub) und der Untergrund bleibt zwischen den Fundamenten natürlich — das ist wichtig für Wasserabfluss und Vegetation. Außerdem ist es deutlich schneller hergestellt: 10 Pfostenfundamente sind in einer Stunde ausgehoben, ein 25 m langes Streifenfundament dauert deutlich länger. Allerdings hat das Streifenfundament Vorteile bei Sichtschutzzäunen mit Sockelelementen oder bei sehr unebenem Untergrund, weil es eine durchgehende Tragstruktur bildet. Für die meisten Doppelstabmatten- und Maschendrahtzäune ist das Punktfundament aber die bessere Wahl. In der Region Schwaben oder Oberbayern sollten Sie das Punktfundament rechtzeitig vor Frost setzen, damit der Beton sauber abbinden kann.
Wann Punktfundament ideal ist
- Standard-Doppelstabmattenzaun und Maschendrahtzaun
- Privatgrundstücke und mittlere Zaunlängen
- Wenn natürlicher Wasserabfluss erhalten bleiben soll
- Bei trockenem, tragfähigem Boden
- Wenn keine Sichtschutz-Sockel oder Vollwände vorgesehen sind
Häufige Fragen zum Punktfundament
Wie tief muss ein Punktfundament sein?
Standard sind 80 cm Tiefe, damit das Fundament frostfrei liegt. In Bayern reicht das in der Regel aus. Bei sehr exponierten Lagen oder besonders hohen Sichtschutzzäunen können 100 cm sicherer sein. Eine zu geringe Tiefe kann durch Frost zu Verschiebungen führen.
Welcher Beton ist für ein Punktfundament am besten?
Für die meisten Anwendungen reicht Magerbeton (C12/15) oder eine Trockenmischung aus dem Baumarkt. Bei sehr großen oder belasteten Pfosten ist normaler Beton (C20/25) empfehlenswert. Wichtiger als die genaue Festigkeit ist die saubere Verdichtung beim Einfüllen.
Wie lange muss der Beton abbinden?
Nach 24 Stunden ist der Beton tragfähig, nach 48 Stunden voll belastbar. Wer ganz sicher gehen will, wartet eine Woche vor dem Aufhängen der schweren Matten. Bei Frost sollten Sie auf frostsichere Betonmischungen zurückgreifen oder warten, bis es wärmer ist.
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