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Schiebetor – Funktion, Vorteile & Bauarten

Ein Schiebetor ist ein seitlich auf einer Schiene oder freitragend laufendes Hoftor, das beim Öffnen nicht in den Hof oder die Einfahrt schwenkt, sondern parallel zur Grundstücksgrenze verschoben wird. Dadurch braucht es deutlich weniger Bewegungsfläche als ein klassisches Drehflügeltor — ein großer Vorteil bei kurzen Auffahrten und engen Grundstücken. Gerade bei modernen Reihen- oder Doppelhäusern in Günzburg, Burgau oder im Großraum München setzen viele Bauherren heute auf das Schiebetor.

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Funktionsweise und Bauarten

Bei einem Schiebetor wird der gesamte Torflügel beim Öffnen seitlich neben die Einfahrt geschoben. Dafür gibt es zwei verbreitete Bauweisen: das freitragende Schiebetor läuft auf einer stabilen Bodenschiene innerhalb des Tores selbst und braucht im Boden keine Führungsschiene — ideal also für Einfahrten, in die kein Schienenstrang verlegt werden kann oder soll. Das geführte Schiebetor läuft dagegen auf einer im Boden verlegten Bodenschiene und benötigt weniger Eigenstabilität, ist aber bei Schnee und Eis etwas anfälliger. Beide Varianten lassen sich manuell bedienen oder mit einem elektrischen Torantrieb komfortabel per Funksender oder Handysteuerung öffnen.

Wichtige Merkmale

  • Bauarten: freitragend oder mit Bodenschiene
  • Üblicher Durchfahrtsbereich: 3,00 m bis 6,00 m
  • Manuell bedienbar oder mit elektrischem Torantrieb
  • Häufige Materialien: pulverbeschichteter Stahl, Aluminium
  • Sicherheitsfunktionen wie Lichtschranke und Drucksensor möglich

Schiebetor oder Drehflügeltor — was passt besser?

Die Wahl zwischen Schiebetor und Drehflügeltor hängt vor allem von den Platzverhältnissen ab. Ein Schiebetor braucht entlang der Einfahrt eine freie Strecke in Torbreite, in die der Flügel beim Öffnen hineinschiebt. Diese Fläche sollte eben und frei von Hindernissen sein. Ein Drehflügeltor schwenkt dagegen in den Hof hinein und beansprucht den Schwenkraum vor dem Tor. Bei einer kurzen Einfahrt, bei Steigungen oder wenn das Tor in beide Richtungen funktionieren muss, ist das Schiebetor meist die elegantere Lösung. Auch in Hofeinfahrten mit Schnee im Winter ist das freitragende Schiebetor klar im Vorteil, weil keine Bodenschiene zugefroren werden kann. Privatkunden in Ebersberg, Vaterstetten oder im Allgäu nutzen Schiebetore besonders gern in Kombination mit einem Drehflügel als kleine Fußgängerpforte daneben.

Vorteile auf einen Blick

  • Sehr platzsparend — kein Schwenkbereich im Hof nötig
  • Funktioniert auch bei Hanglage und Steigung gut
  • Bei freitragender Bauweise unempfindlich gegen Schnee und Eis
  • Hohe Durchfahrtsbreiten bis über 6 Meter möglich
  • Gut mit elektrischem Antrieb und Lichtschranke nachrüstbar

Häufige Fragen zum Schiebetor

Ein freitragendes Schiebetor läuft auf einer im Tor integrierten Bodenschiene und braucht keine in die Einfahrt eingelassene Führungsschiene. Es schwebt quasi über dem Boden und wird seitlich auf Laufrollen geführt. Damit ist es besonders unempfindlich gegen Schmutz, Schnee oder Laub in der Einfahrt.

Ja. Mit einem elektrischen Torantrieb lassen sich Schiebetore per Funksender, Codeschloss oder Smartphone öffnen. Eine zusätzliche Lichtschranke sorgt dafür, dass das Tor stoppt, sobald ein Hindernis erkannt wird. So ist die Bedienung komfortabel und sicher zugleich.

Bei Privatgrundstücken sind Durchfahrtsbreiten von 3,00 m bis 6,00 m üblich, je nach Fahrzeuggröße und Einfahrt. Sehr breite Tore werden meist freitragend gebaut, weil sie keine durchgehende Bodenschiene benötigen. Für Gewerbeeinfahrten sind auch deutlich größere Maße möglich.

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