Ein Streifenfundament ist ein durchgehendes Betonfundament unter der gesamten Zaunlänge, in das auch die einzelnen Pfosten eingebunden sind. Es ist deutlich aufwendiger als das einzelne Punktfundament, bietet dafür aber maximale Stabilität und ermöglicht zusätzliche Bauteile wie Sockelblenden oder Mauerelemente. Für Hausbesitzer in Günzburg, Burgau oder im Großraum München kommt das Streifenfundament vor allem bei Premium-Sichtschutzzäunen und Mauerkombinationen zum Einsatz.
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Kontakt08225 – 9691-0E-MailAufbau und Maße
Beim Streifenfundament wird ein durchgehender Graben entlang der Zaunlinie ausgehoben — typische Breite 30 cm, Tiefe 80 cm. In den Graben wird zunächst eine Sauberkeitsschicht aus Schotter, dann der eigentliche Beton gefüllt. Die Pfosten werden während des Betonierens an den vorgesehenen Stellen senkrecht einbetoniert. Häufig wird auch eine Bewehrung aus Stahl mit eingelegt, um die Tragfähigkeit zu erhöhen. Bei höheren Sichtschutzwänden ragt das Fundament oft ein Stück aus dem Boden heraus, sodass es als sichtbarer Sockel dient — auf dem dann der Zaun oder eine kleine Mauer aufgesetzt wird.
Typische Bauweise
- Graben durchgehend ausheben, 30 cm breit, 80 cm tief
- Sauberkeitsschicht aus Schotter einbringen
- Optional Stahlbewehrung für höhere Belastung
- Pfosten im Beton senkrecht einsetzen
- Bei Bedarf Sockel über Bodenniveau ausführen
Wann Streifenfundament sinnvoll ist
Das Streifenfundament lohnt sich vor allem bei drei Anwendungen. Erstens bei hohen Sichtschutzzäunen über 1,80 m: Hier wirken erhebliche Windkräfte, die durchgehende Tragstrukturen besser ableiten als einzelne Punktfundamente. Zweitens bei Sichtschutzzäunen mit Sockelelementen: Hier werden Sockelblenden aus Aluminium oder Beton zwischen die Pfosten gesetzt — das geht nur sauber mit einem durchgehenden Fundament. Drittens bei Kombinationen aus Zaun und kleiner Mauer, etwa zur Hangabsicherung: Das Streifenfundament dient dann gleichzeitig als Mauerfundament. In diesen Fällen kompensiert die höhere Stabilität den Mehraufwand bei Aushub und Beton. Für Standardzäune ist das Punktfundament dagegen meist die wirtschaftlichere Wahl.
Typische Anwendungsfälle
- Sichtschutzzäune über 1,80 m Höhe
- Sichtschutz mit Sockelelementen zwischen den Pfosten
- Zaun-Mauer-Kombinationen für Hangabsicherung
- Sehr lange, hohe Zäune an exponierten Standorten
- Hochwertige Gewerbe- oder Industriezäune
Häufige Fragen zum Streifenfundament
Wie unterscheidet sich Streifen- vom Punktfundament?
Beim Punktfundament wird nur an jeder Pfostenposition ein einzelnes Loch betoniert. Das Streifenfundament ist eine durchgehende Betonbahn unter der gesamten Zaunlänge. Es ist aufwendiger, dafür extrem stabil und ermöglicht zusätzliche Bauteile wie Sockelblenden.
Brauche ich Bewehrung im Streifenfundament?
Bei niedrigen Zäunen reicht oft unbewehrter Beton. Bei höheren Sichtschutzwänden oder Hangabsicherung sollten Sie mindestens eine einfache Stahlbewehrung einlegen — das verhindert Risse durch Setzungen und erhöht die Tragfähigkeit deutlich.
Wie viel kostet ein Streifenfundament im Vergleich?
Das Streifenfundament ist je nach Zaunlänge etwa 3- bis 4-mal teurer als einzelne Punktfundamente, weil mehr Aushub, mehr Beton und mehr Arbeit anfallen. Für die zusätzlichen Vorteile (Stabilität, Sockelmöglichkeit) lohnt es sich aber bei hochwertigen Sichtschutzwänden meist.
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