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Tiergehege – Geflecht & Sicherheit nach Tierart

Ein Tiergehege ist eine abgegrenzte Fläche, in der Tiere artgerecht gehalten werden — vom kleinen Hühnerstall-Auslauf über die Pferdekoppel bis zur Voliere für Singvögel. Die Anforderungen an den Zaun unterscheiden sich enorm je nach Tierart: Maschenweite, Höhe, Drahtstärke und sogar die Befestigungsart müssen zum Tier passen. Hausbesitzer mit Tieren in Günzburg, Burgau oder im Großraum München profitieren von einer durchdachten Geflechtwahl, die Sicherheit und Wohlbefinden der Tiere gewährleistet.

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Welches Material für welches Tier?

Für kleine Singvögel braucht es feinmaschiges Schweißgitter mit höchstens 12 × 12 mm Maschenweite — sonst können Vögel ausbrechen oder Räuber eindringen. Hühner brauchen 19 × 19 mm Schweißgitter, kombiniert mit Untergrabschutz (eingegrabenes Geflecht oder Bodenrahmen). Hunde und Katzen werden meist mit klassischem Maschendrahtzaun gehalten, je nach Größe der Tiere 25 bis 50 mm Maschenweite. Für Pferde, Schafe und Ziegen ist Knotengeflecht erste Wahl — es hält der mechanischen Belastung von größeren Tieren stand. Wichtig bei allen Geflechten: Keine scharfen Kanten, an denen sich Tiere verletzen können, und ausreichende Höhe, damit das Tier nicht herausspringt.

Empfehlung je nach Tier

  • Singvögel/Voliere: Schweißgitter 6-12 mm Maschenweite
  • Hühner: Schweißgitter 19 × 19 mm + Untergrabschutz
  • Hunde: Maschendraht 25-50 mm je nach Größe
  • Pferde/Schafe/Ziegen: Knotengeflecht 1,80 m Höhe
  • Kleintiere (Kaninchen, Meerschweinchen): Schweißgitter 12-19 mm

Sicherheit, Größe und Schutz vor Räubern

Bei der Größe des Geheges gelten artspezifische Mindestmaße — bei Hühnern etwa 10 m² Auslauf pro Tier, bei Hunden je nach Rasse und Größe 100 m² und mehr, bei Pferden noch deutlich größere Flächen. Auch der Schutz vor Räubern ist zentral: Marder, Füchse oder Greifvögel werden für Geflügel zur tödlichen Bedrohung, wenn der Zaun nicht hoch oder dicht genug ist. Geflügelausläufe sollten daher oben mit einem Schweißgitter-Dach versehen werden — gegen Greifvögel und kletternde Räuber. Auch der Übergang vom Geflecht zum Boden muss räuberdicht sein: Eingrabungen, Bodenrahmen oder L-Profile verhindern Untergrabungen. Bei Pferden sollten die Pfähle nicht splittern können — Holz ist hier oft besser als spitze Stahlpfähle.

Sicherheits-Checkliste fürs Gehege

  • Räubergefahr je nach Region und Tierart beachten
  • Geflügelausläufe oben mit Gitter abdecken
  • Bodenrahmen oder eingegrabenes Geflecht gegen Untergraben
  • Höhe so wählen, dass Tier nicht herausspringt
  • Keine scharfen Kanten oder ausgefranste Drahtenden

Häufige Fragen zum Tiergehege

Standard sind 19 × 19 mm Schweißgitter — das hält die Hühner drin und Marder, Iltisse oder Füchse draußen. Für kleinere Vögel oder Küken sollte die Maschenweite kleiner sein, höchstens 12 × 12 mm. Wichtig ist auch der Untergrabschutz, weil Füchse sehr geschickt unter Zäunen durchgraben.

Ja, klassisches Maschendraht hält der Kraft eines Pferdes meist nicht stand. Knotengeflecht ist die richtige Wahl — die festen Knoten an den Kreuzungspunkten verhindern, dass sich das Geflecht verzieht. Idealerweise wird oben noch eine Elektrolitze montiert, damit die Pferde nicht am Zaun reiben.

Das hängt stark von Rasse und Sprungkraft des Hundes ab. Kleine Hunde halten 1,00 m, mittelgroße brauchen 1,50 m, große oder springfreudige Hunde wie Schäferhunde sollten mit mindestens 1,80 m gesichert werden. Wichtig ist auch ein nach innen geneigter oberer Rand, der das Überklettern erschwert.

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