Die Verzinkung ist ein Verfahren, bei dem eine Zinkschicht auf Stahl aufgebracht wird, um das Material dauerhaft vor Korrosion zu schützen. Verzinkter Stahl ist die Basis fast aller modernen Metallzäune, weil die Zinkschicht den darunter liegenden Stahl jahrelang vor Rost bewahrt — auch bei direkter Witterung. Hauseigentümer in Günzburg, Burgau oder im Großraum München finden verzinkte Zäune überall: vom Maschendraht bis zur Doppelstabmatte.
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Kontakt08225 – 9691-0E-MailWie funktioniert die Verzinkung?
Beim Verzinken wird das gereinigte Stahlteil mit einer Zinkschicht versehen. Das Zink bildet zum einen eine physikalische Sperrschicht zwischen Stahl und Luftfeuchtigkeit, zum anderen wirkt es als sogenannte Opferschicht: Wenn die Beschichtung doch verletzt wird, oxidiert zuerst das Zink und schützt so weiterhin den Stahl, selbst bevor das Loch wieder geschlossen wurde. Je nach Verfahren entstehen unterschiedlich dicke Zinkschichten: dünn beim galvanischen Verzinken, deutlich dicker bei der Feuerverzinkung. Die Mindestschichtdicken sind in der Norm DIN EN ISO 1461 geregelt. Üblich für Außenanwendungen sind 50 bis 85 Mikrometer Zinkschicht.
Übliche Verzinkungs-Verfahren
- Feuerverzinkung — Tauchen in flüssiges Zink, dicke Schicht (>50 µm)
- Galvanisches Verzinken — elektrolytisch, dünne Schicht (5-25 µm)
- Sendzimir-Verfahren — bei Blechen und Bändern, vor der Weiterverarbeitung
- Spritzverzinken — Auftrag mit Sprühpistole, für Reparaturen geeignet
- Sherardisieren — Diffusionsverfahren für Schrauben und Kleinteile
Lebensdauer und Vorteile
Wie lange eine Verzinkung schützt, hängt entscheidend von der Schichtdicke und der Umgebung ab. In ländlicher, sauberer Luft können feuerverzinkte Zaunteile 30 Jahre und länger halten, in Stadtnähe oder Küstenklima entsprechend kürzer. Wird die Zinkschicht zusätzlich mit einer Pulverbeschichtung versehen, verlängert sich die Lebensdauer weiter — das ist heute der Standard bei hochwertigen Zaunsystemen. Verzinkter Stahl ist außerdem pflegeleicht: Gelegentliches Abwaschen mit Wasser genügt. Kleine Beschädigungen können mit Zinkspray ausgebessert werden, damit der Stahl darunter nicht angegriffen wird.
Vorteile der Verzinkung
- Sehr langer Korrosionsschutz auch bei direkter Witterung
- Opferanoden-Effekt schützt selbst bei kleinen Kratzern
- Pflegeleicht — kein regelmäßiges Streichen erforderlich
- Kombination mit Pulverbeschichtung möglich
- In der Norm DIN EN ISO 1461 geregelt und qualitätsgesichert
Häufige Fragen zur Verzinkung
Was ist der Unterschied zwischen verzinkt und feuerverzinkt?
Verzinkt ist der Oberbegriff für alle Verfahren, bei denen Zink auf Stahl aufgebracht wird. Feuerverzinkt bezeichnet speziell das Tauchen in eine Zinkschmelze und führt zu deutlich dickeren, langlebigeren Schichten als zum Beispiel galvanisches Verzinken. Für Außenanwendungen wie Zäune ist Feuerverzinkung der Standard.
Wie erkenne ich, ob etwas wirklich verzinkt ist?
Frische verzinkte Oberflächen sind silbrig-grau und glänzend. Nach einigen Monaten bildet sich eine matt-graue Patina, die kein Mangel ist, sondern den Schutz weiter verstärkt. Bei Pulverbeschichtung ist die Zinkschicht nicht sichtbar — der Verzinkungs-Nachweis steht im Lieferschein.
Kann ich verzinkte Zäune nachträglich lackieren?
Ja, allerdings nur mit dafür geeigneten Speziallacken — normale Anstriche haften auf frischem Zink nicht. Profis nutzen einen Haftgrund auf Phosphat-Basis oder spezielle Zinkfarben. Bei Pulverbeschichtungs-Reparatur gibt es passende Sprühlacke vom Hersteller.
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